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Krötenwanderung

 

Die Otfried-Preußler Schule Balgheim liegt in einem landschaftlich sehr markanten Gebiet.

Im Frühling wandern jährlich tausende von Erdkröten von den benachbarten Wäldern zum Moor, um dort zu laichen.

An den Straßen werden Krötenzäune aufgebaut, damit die Kröten auf ihrem Weg zum Dürbheimer Moor/Ried nicht überfahren werden. Tierschützer tragen die Kröten zweimal am Tag über die Straße.

Unter der B 14 wurden mit hohem finanziellem Aufwand Krötentunnel zum Schutz der Kröten gebaut.

Diese Besonderheit unserer Umgebung haben wir für die Klassen 3 und 4 fest in unserem Schulcurriculum verankert .

Wir haben einen verbindlichen Wortschatz festgelegt, den wir mit unseren Schülern im Laufe der beiden Schuljahre erarbeiten.

 

Das Dürbheimer Ried

 

Der besondere Wert des Gebietes liegt in dem großen zusammenhängenden Moor- und Feuchtwiesenkomplex, der für den Raum Tuttlingen in dieser Qualität und Ausdehnung einmalig ist.

Die Bedeutung für die Tierwelt liegt vor allem darin, daß sich das Gebiet für die Mehrzahl der Arten als Ganzjahres-Lebensraum eignet, also nicht nur zur Eiablage bzw. Brutzeit aufgesucht wird, sondern auch in der übrigen Jahreszeit Nahrung bietet.

Neben der vielfältigen Moor-Vegetation ist für bestimmte Vogel-, Libellen- und Schmetterlingsarten die halboffene Struktur der Gesamt-Landschaft mit verstreuten Gehölzen entscheidend.

Verglichen mit der Tierwelt nehmen sich die floristischen Besonderheiten etwas bescheidener aus; bezieht man allerdings die Vorkommen seltener Arten auf die Gesamthäufigkeit der Arten im Naturraum, so kommt Arten wie Spatelblättriges Greiskraut (Senecio helenites), Fleischfarbenes Knabenkraut (Dactylorhiza incarnata), Zungen-Hahnenfuß (Ranunculus lingua) oder Lorbeerweide (Salix pentandra) eine sehr große Bedeutung zu.

 

Und hier dazu ein Schülertext, der nach einem Ausflug zum Dürbheimer Ried entstanden ist:

 

Das Dürbheimer Ried/Moor

 

Im Schilf leben viele Tiere und finden dort Schutz.
Nachtfalter und andere Insekten legen ihre Eier in den Halmen ab.

Viele seltene Vögel, Libellen und Schmetterlinge können hier

überleben.

Mehr als 11 000 Kröten wandern jedes Jahr zum Moor, um dort zu laichen.

Auch Teichmolche und Bergmolche laichen im Ried.

Die Seen im Moor wachsen langsam zu.

Zuerst wachsen die Sauergräser und Binsen .

Sie ragen aus dem Wasser .Diese Hügel heißen Bulten.

Dann folgen andere Pflanzen.
Der See verlandet.

Der Boden im Moor ist ganz weich, weil er sehr viel Wasser speichern kann.

Im Moor ist es sehr feucht.

An den Bäumen wächst Moos.

 

Bilder vom Ausflug finden sie in unserer Bildergalerie

 

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